Take_a_look.

Hello Starshine

Was das Leben zu bieten hat, nimmst du roh und kleingehackt, "ich bin frei, ich bin ich, bleib bei mir, doch lieb mich nicht!" so schreist du hinaus, lebst in Saus und Braus, und mit des Lebens Message ist bald schon essig.

Oh my dear

repeat Gegenereignis Aiden LebenslinienWas es istDrecksteil

Mickey

es ist mittelgroß, bunt, glänzend, handlich und hat abgerundete Ecken. ever heard of the so called unicum?

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Die Front, die sich Leben nennt

Entwicklung gehört zum Leben dazu. Die einen scheinen sich damit zu arrangieren, die anderen scheinen sich regelrecht zu ekeln davor...
Mickey mag Entwicklung und andererseits mag Mickey Entwicklung nicht. Das nennt man situationsbezogen. Der Mensch verändert sich im Laufe der Zeit. Das ist nun mal eine prinzipiell gute Sache, und auch, wenn sich manche Menschen eher scheiße entwickeln, freut mich das ungemein, da das Lossagen von eben diesen dann äußerst einfach ist und man bald nicht mehr die Falschen um sich hat.

Meine persönliche Entwicklung ist merkwürdig. So steh ich mittlerweile total auf die Musik der Boybands aus der 90ern - okay eigentlich steh ich auf das meiste aus den 90ern. Während der 90er war das nicht so. Ich kann mittlerweile nach schlimmen Horrorfilmen nächtelang nicht mehr schlafen. Nach Creep habe ich zwei Wochen nicht durchgeschlafen, weil ich einen Mann in meinem Zimmer/im Haus gehört habe und mich kaum mehr getraut habe zu atmen. Das Gegenmittel für horrorfilmbedingte Schlaflosigkeit heißt Disney. Einmal Bambi nachgeschoben, schläft man wie ein Baby. Flennt aber auch während des Films. Ja, mit zunehmendem Alter werde ich sentimental. Könnte damit zusammenhängen, dass ich mit meinem Leben irgendwie unzufrieden bin. Ich bin jemand, der es nicht zugibt, wenn ihm Dinge nahegehen. Ich bin sehr explosiv, für den Moment jedoch nur. Verdrängung ist meine 1er-Disziplin und da jeder Mensch von Zeit zu Zeit sein Innerstes einmal nach Außen kehrt, bricht es auch aus mir dann und wann einfach heraus, meist dann, wenn ich es gar nicht gebrauchen kann oder ich es gar nicht bemerke, bis mich jemand darauf aufmerksam macht. Ich weine sehr viel in letzter Zeit, verglichen mit den Jahren zuvor. Das merkwürdige ist, dass ich oft nicht wegen der Sache weine, nach der es den Anschein hat, was es anderen natürlich erschwert, die eigentliche Sache zu erkennen. Ich hab einfach nichts mehr unter Kontrolle. Ich weine heute, wenn bei GZSZ jemand stirbt. Ich weine bei Bambi. Ich weine, wenn mir klar wird, dass ich zu wenig gelernt habe, daraus eine schlechte Note für meinen Abischnitt entsteht und ich erst dann, wenn es zu spät ist, merke, welche Auswirkungen das auf mein Leben hat. Ich weine, wenn ich merke, dass ich mir selbst einige Türen zusperre, dass ich mir selbst im Weg stehe und ich es nicht schaffe, mich zu ändern. Ich weine heute, und diesmal ist es wirklich der eigentliche Grund, weil ich einen Menschen vermisse, den ich an sich gar nicht kenne, weil ich ihn über 7 Jahre nicht einmal gesehen habe, geschweige denn an ihn gedacht, und der nach einem zufälligen Zusammentreffen mit etwa zweistündiger, eigentlich belangloser aber gleichzeit sehr persönlicher Unterhaltung totale Verwirrung und ein unglaubliches Gefühlschaos bei mir hinterlassen hat. Ich weine heute, weil ich so oft lügen muss und mir immer geglaubt wird. Ich weine heute, manchmal ohne zu merken, dass ich es tue, und weine weiter, weil ich über mich selbst erschrocken bin und mir das Mädchen leid tut, das mir im Bus gegenüber sitzt und mich geschockt und besorgt anschaut, obwohl es mich nicht kennt und ich sie auch nicht.

Momentan fühle ich mich, als ob ich stagniere. Es geht nicht voran. Ich bin anders als früher - ich wirke sorglos, bin es aber nicht; Manche wissen dies und sind trotzdem immer wieder von dem Ausmaß geschockt. Dann fühlen sie sich hilflos, denken ich verschweige ihnen etwas, weil man als normaler Mensch nicht einfach grundlos losheult. Ich weine weiter, weil ich es nicht ertragen kann, dass ich meine liebsten Menschen unglücklich mache.
Das Problem sind meine Sorgen, die ich nicht in Worte fassen kann. Nur ein, zwei, und auf eine Art und Weise, die es nicht annähernd so schlimm ausdrückt, wie die Sachen für mich sind. Mein Problem ist, dass ich es selbst gar nicht definitiv benennen kann.
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